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In welcher Größe sollte man Umstandsmode kaufen?

Wenn der Bauch langsam wächst und die gewohnten Hosen nicht mehr passen, wird es Zeit für Umstandsmode. Die richtige Wahl zu treffen erscheint jedoch nicht gerade einfach – und das nicht nur in der ersten Schwangerschaft. Denn neben dem wachsenden Bauchumfang, der sich vielleicht noch gar nicht in vollem Maße abschätzen lässt, wollen eventuell auch Wassereinlagerungen und das ein oder andere Schwangerschaftspfund berücksichtigt werden.
Viele greifen daher zu Umstandsmode, die ein bis zwei Nummern größer als die gewohnte Konfektionsgröße ist.
Der Gedanke dahinter ist natürlich, in diese während der Schwangerschaft hineinzuwachsen, wie bei einer Mitwachshose für Kinder. Das erscheint zwar sparsam, ist es auf lange Sicht jedoch oftmals nicht. Vor allem dann nicht, wenn hierbei gleich in eine ganze Garderobe investiert wird.

Umstandsmode nach Bedarf kaufen

Schwangere Frau in modischem KleidWer generell eher locker geschnittene Kleidung trägt, kann zumeist länger warten. Bei einem Schrank voller figurbetonter Stücke wird es hingegen zeitiger zu eng und die Umstandsmode damit absolut notwendig.
Dennoch gilt immer: Wer auf Vorrat kauft, kann sich schnell verschätzen. Besser ist es, erst dann Umstandsmode auszuwählen, wenn diese wirklich nötig wird. Natürlich kann das bereits im vierten Schwangerschaftsmonat, ebenso aber erst im Sechsten oder Siebten der Fall sein. In der Regel lässt sich dann jedoch besser abschätzen, wie der gesamte Umfang zunimmt. Fehlkäufe, die bis zum Ende der Schwangerschaft deutlich zu weit sind oder nur wenige Wochen passen, können so vermieden werden.
Zeichnet sich während dieser Zeit lediglich der Bauch immer mehr ab, kann die Umstandskleidung in der gewohnten Konfektionsgröße gekauft werden. Bei deutlich größeren Gewichtszunahmen, beispielsweise durch sehr viel eingelagertes Wasser, sollte die Kleidung ein bis zwei Nummern größer gewählt werden.

Anprobieren geht hier natürlich über studieren. Dabei sollte auch getestet werden, wie sehr sich die Textilien dehnen oder in wie vielen Stufen sie verstellt werden können.

Umstandsmode auf Maß auswählen

Soll die Umstandsmode online oder aus dem Katalog bestellt werden, ist die Ungewissheit bezüglich der Größe besonders ungünstig. Aus diesem Grund ist es vor allem hier sinnvoll, vorher Maß zu nehmen und die Größentabellen der Hersteller zu nutzen. Gemessen wird jeweils am stärksten Punkt von Brust und Hüfte. Der Bauch wird gesondert vermessen.
Zu beachten ist hierbei, dass das Maßband eng anliegt und gerade verläuft. Ein Helfer kann hierfür, gerade wenn der Bauch schon etwas größer ist, unerlässlich sein.

Bequem und praktisch wählen

Umstandskleidung kann nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch noch einige Zeit danach getragen werden. Passen die normalen Hosen nach der Geburt nicht oder drücken unangenehm auf die Kaiserschnittwunde, sind Umstandshosen eine wunderbare Alternative. Gleiches gilt für Slips.
Bei Oberteilen und BHs kann sogar ein noch längeres Tragen eingeplant werden, wenn diese auch auf das anschließende Stillen ausgelegt sind. Es lohnt sich also, zumindest die Shirts und BHs als langfristige Investition zu betrachten und auf haltbare Qualität zu setzen. In jedem Fall wichtig ist zudem die Passform, die so bequem wie möglich sein muss.


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